Lagerbericht 2005 – TN

Ein voll normales Zeltlager der Extraklasse 2005

Am Sonntag, den 24. 07. 2005 war es dann wieder soweit: 38 voll normale Teilnehmer fahren im strömenden Regen los nach Graun/Südtirol. Und dann kam auch noch im Bus die super Nachricht: Es soll am Montag und Dienstag in Graun Regnen- na super…!

Aber schon mal vorweg: Wir kamen im Sonnenschein an und es regnete weder Montag noch Dienstag.

Dann stiegen wir alle mehr Schlafwandelnd als wach aus dem Bus, und oben auf dem Zeltplatz ging es wieder los mit Gräben ziehen, mit tückischen Wurzeln kämpfen, Tische und Bänke aufstellen, Lagerbauten und natürlich Wäscheleinen spannen. „Wat denn für Lagerbauten?“ fragt sich der Zeltlager unerfahrene. Lagerbauten sind solch komfortable Dinge wie Gepäck-, Schuh- oder Geschirrständer, alles selbstverständlich 100% Öko-Logisch! Die Wäscheleinen verdienen allerdings noch besondere Würdigung. Denn diese Wäscheleinen haben Tücken von denen man so gar nix ahnt und eigentlich auch nix weiß, aber dank Tobi, der immer im Auftrag der Wissenschaft unterwegs ist, wissen wir um die Tücken so einer gewissen schwarzen(!) Wäscheleine die einfach so mitten im Wald rumhing. Denn in diese ist Tobi volles Pfund reingerannt was ein schönes lila unterlaufendes Auge und Natur- Tatoos auf der Nase und unterm Auge zufolge hatte! Danke, Tobi, wegen die waren wir anderen gewarnt!

Besonderes Einfallsreichtum legten besonderen Einfallsreichtum an den Tag, oder bessergesagt an den Morgen, ne Anna ?!

Methode A (powered by Matthias S): Das Bewerfen mit Medizinbällen!

Methode B (powered by Basti und Ole): Gitarre bzw. Bongo spielend über den Zeltplatz pilgernd und dabei singen:“ Wir wollen aufstehn, aufeinander zugehn…“

Methode C (powered by Matthias S): WASSER!!!

Methode D (powered by Richard): Ins Zelt reinspazieren und in aller Lautstärke flöten:“ Einen wunderschönen guten Morgen!“ Antwort:“ Morgen…grummel…“Und dann wieder:“ Einen wunderschönen guten Morgen!“ Richard hat also so lange im Zelt gestanden bis man ihm eine schöne Antwort, genau so fröhlich, entgegen brachte. Und das am frühen morgen…

Methode E (powered by Thomas Ungerer): Ziege ins Zelt! und zwar eine Echte.

Methode F (powerd by Strüdi): Die wahrscheinlich freundlichste: Ein vorsichtiges Fragen:“ Steht ihr auf?“

Man konnte also immer gespannt sein, wer einen wie weckt…

Aber hier erst mal die Liste der voll normalen, geweckten Teilnehmer vom Ballermann 6.

Die Pantoffelhelden waren Christian D, Tobias „Tobi“, Dominik „Dodo“ N., Christian „Beckie“ B., Lutz & Alexander „Alex“.

Im Zelt gegenüber der Pantoffelhelden waren Christian P., Matthias, Tim, Andreas

„Andy“ M. & Andreas „Eddy“ A. Die hatten sich den unglaublich einfallsreichen und kreativen Namen Zelt Nummer 7 gegeben, Applaus bitte!

Dann waren dabei Marc, Christoph, Dominik „Droge“ Gras & Simon alias Dicke Lippe Crew.

Die Porno Rallen (Von den Leitern nur die Prallen genannt) bestanden aus Timo L., Timo G., Maxi., Marius, Nils und Patrick. Franziska „Franzi“ S., Ina, Ramona und Aileen stellten die Lach Kick Crew da.

Im Zelt daneben waren die Crazy Girls Pia, Meike, Lara und Sabrina, außerdem Caro, Guisi, Franziska „Franzi“ R. & Marie alias Die 4(!!!) Getannzapften. Und last but not least After Eight am Stiel: Theresa „T.-T.“, Alina „Ali“, Ann Christin „Ann Chris“ & Rebecca „Beccy“.

Das waren also die voll normalen Teilnehmer!

Und jetzt kommen die nicht ganz so voll normalen Leiter vom Ballermann 6, denn am Ballermann 1-5 waren sie ja schon: Immer wat neues für Basti, Matthias S., Ole, Michael, Simon, Christiane (wenn auch nur Teilweise) und Sandra. Und dann noch die Jungleiter, auch wenn sie schon älter als 18 sind: Katrin, wahlweise von einheimischen auch Katerin, Richard, Johannes, ja, auch Polder und Pleger haben Vornamen, auch wenn es manchem nicht so vorkam. Also sie heißen Sebastian und Philipp.

Und Pleger oder Philipp, haben wir ein neues Sprichwort zu verdanken: „Mach mal `nen chilligen, mach mal `nen Pleger“ Denn Pleger ist der unumstrittene Chill-Master, weil er es irgendwie geschafft hat, keine einzige Bergtour mit zu machen, sondern immer nur zum See. Dass heißt Pleger hat die ganze Zeit gechillt. Darauf hin fragte die Küche:“ Was heißt chillen?“ Und sie bekam promp die Ur-Deutsche Antwort, die schon wieder so Ur- Deutsch ist, dass sie sich gar nicht mehr Deutsch anhört, von einer angehenden Deutsch- Lehrerin:“ Chillen heißt relaxen!“ Aha, da wusste die Küche aber bescheid…Das super Küchenteam war das gleiche wie letztes Jahr, (Rydzeck,Mürer,Decker;Gras), sodass es wieder super lecker war. Auch hier noch mal ein fettes Dankeschön, denn es ist nicht voll normal seinen Urlaub zu Opfern um für 50 Leute zu Kochen und teilweise auch noch Taxi zu spielen. Fetten Respekt!

An einem Wochenende fand dann auch noch sowohl ein Volleyball-, als auch ein Tischtennisturnier statt, welche auch beide ein voller Erfolg waren!

Auf einen der Zahlreichen Berg- und Klettertouren wurde sehr oft Fadi vom letzten Jahr Zitiert, sodass wir auch im Berg viel Spass hatten und uns nicht langweilig wurde. Denn Fadi gab letztes Jahr zum Besten:“ Ey, wer hat gebracht die ganzen Steine auf die Berg?“ Tja, dass würden wir auch mal gerne wissen. Ich mein, wir haben die verschiedensten Thesen aufgestellt, zum Beispiel das jeder einen Stein von zu Hause mitbringt, wer weiß, könnte doch sein, oder?!

Die Klettertouren gingen zum Beispiel zum Sanderpass, zur Rotwand, zu den kleinen und großen Cir-Spitzen oder ungesichert über den Maximilian Steig. Aber es wurden auch 2-Tagestouren gemacht mit schlafen unter freiem Himmel mit „gefährlichen Wildschweinen“ oder wie gesagt eine 2- Tagestour mit, wer wollte über den Maximilian Steig, wo wir „Mit den Steinen rollen sollten“,…

Ansonsten stand noch schwimmen, shoppen, sightseeing und chillen auf dem Plan.

Auch in diesem Jahr hatten wir wieder superlustige Lagerabende, wo sich dann die Lagerhymne (neben „Country Roads“) entwickelte: Wir wollen Party, Palmen, Weiber* und `nen Bier, ein paar geile Tage wollen wir…

*Von den Mädels umgedichtet in die verschiedensten Formen umgedichtet, zum Beispiel: Kerle, Typen oder Nachos…

Es spielte Mannschaft Eimer gegen Saufen, ja voll normal!!!

Der letzte Lagerabend wurde von den Teilnehmern gestaltet die äußert kreativ waren, sodass sogar Massenweise DIGITAL-Kameras anwesend waren für die Talkshow. Außerdem ging es um Wett-Beutel-Trinken, um Improvisation und um koordination. Die Koordinatin war von den Leitern gefragt bei „Deutschland sucht den Superleiter“Dort mussten sie vor einer auserwählten Jury Singen und gleichzeitig tanzen.

Schliesslich wurde Strüdi, nach einem spannenden Finale zum Superleiter gekürt, nach seiner super performance zu „Wild Things“ mit Eisenrauer Stimme und zu seiner vorbildlichen Antwort in einer „Was wäre wenn- Situation“ Denn: Er würde nicht den Alkohol der Teilnehmer selber trinken, er würde nicht die Zigaretten selber rauchen, NEIN, er würde sie unter die Dusche stelle,. Auch sehr nett;-)…

Zur Belohnung durfte er noch mal Wild Things singen!

After Eight am Stiel hat wieder ein Lied gedichtet: Ein neues Lager ist wie ein neues Leben, chalalalala!

Nach den ereignisreichem 2 Wochen haben wir dann unsere Zelte abgebrochen und sind dann zum Bus gefahren, wo wir „etwas“ Pech mit dem Busfahrer hatten, aber wie Christoph richtig erkannt hat:“ Es gibt solche und solche Busfahrer- Und dass sind eben solche!“

Auf jeden Fall!!!

Nachdem wir in den Bus gestiegen sind, nachdem wir ein paar geile Tage hatten, mit wenig Regen, Arbeit und erst recht nicht alleine, kamen wir in Schwelm im Regen an. Danach sind wir alle nach Hause gefahren und haben noch `ne Runde gechillt!

Hoffentlich sehen wir uns nächstes Jahr alle wieder in Graun, denn ihr seid ein echt netter Haufen und es hat super viel Spaß gemacht mit euch =)

Eure Getannzapfe Krosse Krabbe Marie Kampschulte

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