Lagerbericht 2005 – Leiter

Südtirol 2005 –  Zeltlager der Kolpingjugend Schwelm

Während Deutschland unter einem „Dauer“-Tief mit leichten Regenfällen saß, erholten sich ca. 50 Jugendliche in Südtirol unter größtenteils strahlend-blauen Himmel. 3 Wochen Zeltlager in Gemeinschaft waren auch dieses Jahr wieder ein schönes Erlebnis, oder wie unsere Jugend zu pflegen sagte: „Dat war ein totales „chilliges“ Lager…..“

Wie in den vergangenen Jahren bot das diesjährige Lager wieder ein reichhaltiges Programm an. Als die begehrtesten Ausflugziele wurden nahe gelegenen Seen und Schwimmbäder besucht. Das kühle Nass erfrischte so manchen erhitzten Körper. Bei Temperaturen unter 25°C hatte der eine oder andere Befürchtungen, „Frostbeulen“ zu bekommen. Nun ja, so schlimm war es nun auch wieder nicht. Aber über das Wetter brauchte nun wirklich keiner klagen. Lediglich in 2 Nächten überzog uns ein kleiner Schauer mit Regen. Für die Bauer vor Ort war es aber viel zu wenig. Für uns beinnahe schon fast zu viel.

So konnten wir unsere geplanten Bergtouren gut durchführen. Von leichten Wanderungen bis hin zu abenteuerlichen Klettersteigen bot das von den Teilnehmern selbst organisierte Programm für jeden eine gute Abwechselung zum Lagerleben. Hier konnten sich die Teilnehmer wohl fühlen, da sie ihr Programm nach individuellen Wünschen selbst planten.

So durften also Marktbesuche in größere Städte, wie Bozen oder Trient, nicht fehlen. Da wurde so mancher Taler für Andenken und andere Wünsche auf den „Kopf“ gehauen.

Wer aber waren unsere Teilnehmer? Jungen und Mädchen im Alter von 12-17 Jahren bildeten bis zu 6 Personen eine Zeltgruppe. Interessante Namen wurden vergeben: Die Getannenzapften, Crazy Girls, die P…Rallen, Dicke Lippe Crew, die Pantoffelhelden, Zelt 7, After Eight am Stiel sowie die Lach-Kick-Crew. Geschlafen wurde in den altbekannten Rundzelten auf Laub oder Stroh.

Das Lagerleben war wie immer abenteuerlich. Mit freundlichen Morgengesängen der Leiter, leichten Medizinbällen, dem Deospray oder einfach nur mit Wasser wurden unsere Teilnehmer geweckt. Danach ging es zum fröhlichen Duschen unter frischem Bergquellwasser. Ein kräftiges Frühstück mit frischen Brötchen erfreute anschließend jeden Gaumen. So war man für den Tag gestärkt. Der Lagerplatz bot ein reichhaltiges Programm an. Mit Federball, Volleyball, Fußball oder Tischtennis wurde der Kreislauf gut angetrieben. Der ein oder andere zog aber lieber ein gemütliches Sonnenbad mit anschließendem Poolgang vor.

Lagerfeuerabende am Kalkofen gehörten ebenfalls zum Lagerleben. Ob es ein Südtiroler Abend mit „Südtiroler Taufe“ oder der „Ballermannabend in Graun“ war, die Teilnehmer hatten viel Spaß bei Spielen und Gesang am Feuer. Auch zwei tolle Discoabende gehörten mit ins Programm. Da wurde zu aktuellen Hits bis um Mitternacht „abgerockt“.

Ein herzliches Dankeschön sagen wir unserem Pastoralreferenten Andreas Strüder. Die Morgen- und Abendrunden waren mit ihm für jeden eine wahre Bereicherung. Herzlichen Dank auch an unseren Präses Janouseck, der uns mit „geistiger“ Nahrung bestens versorgte.

Für die „handfeste“ Nahrung hatten wir wieder unser Special-Team mit. Familie Mürer, Rydzeck, Gras und Decker verwöhnten uns mit abwechselungsreichen Mahlzeiten während der fast 3 Wochen. Hier bekam man (fast) alles, was das Herz begehrte. Das Highlight dieses Jahr war sicherlich die Schlacht am kalten Buffet. Auch Ihnen nochmals ein herzliches Dankeschön.

Der Sommerurlaub in Südtirol war für alle Beteiligten wieder ein tolles Erlebnis. Mit vielen Eindrücken kamen alle zufrieden nach Hause. Den Leitern sei ebenfalls für ihr starkes Engagement Dankeschön gesagt. Welche jungen Leute sind noch heute bereit, ihre Freizeit für andere zu opfern.

Und im nächsten Jahr sehen wir uns wieder. Denn dann heißt es…auf nach Südtirol 2006

Ihre Kolpingjugend Schwelm

PS.: Ganz ohne Sponsoren läuft auch ein solches Lager nicht. Denn öffentliche Kassen sind leer. Die Zuschüsse wurden seit 2003 weiter gekürzt. Um auch einen preiswerten Teilnehmerbeitrag halten zu können, waren wir auf private und firmliche Sponsoren angewiesen. Wir möchten uns daher an dieser Stelle auch bei ihnen nochmals herzlich bedanken.

(C) Michael Decker

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