72-Stunden-Aktion 2013

72h_KeyVisual_aufWeiss_RGB Zahlen_Bogen_sDie 72-Stunden-Aktion des BDKJ fand bundesweit vom 13. – 16. Juni 2013 statt. Unter dem Slogan „Uns schickt der Himmel“ haben es sich rund 4.000 Projektgruppen zur Aufgabe gemacht in 72 Stunden die Welt ein Stück besser zu machen.

In Schwelm schloßen sich hierzu, wie bereits 2009 mit der BDKJ-Sozialaktion im Freibad (Bilder aus dem Freibad), wieder die nachfolgenden katholischen Jugendgruppen der Gemeinde St. Marien zusammen:

Kolpingjugend
DPSG
PSG
Messdiener

 

Geplant war in diesem Jahr, den Außenbereich des Kinderhortes in der Markgrafenstraße komplett neu zu gestalten. D. h. Erde umgraben, Beete anlegen und Blumen pflanzen, Wände streichen etc. Dazu wurde das Christian-Ehlhardt-Haus bei der Durchführung ihres Sommerfestes unterstützt und die Außenwände des Kindergarten St. Marien mit kinderfreundlichen Motiven verschönert, sodass dieser auch von außen als solcher zu erkennen ist.

Bereits einen Monat vor Beginn der 72-Stunden-Aktion interviewte uns 1Live zu unserer Aktion 2009 im Freibad. Mit diesem Interview startete 1Live die diesjährige Berichterstattung zu der 72-Stunden-Aktion. Nachfolgend könnt Ihr euch das Interview noch einmal anhören.

Am 30.05 fand nach der Fronleichnamsmesse ein Kuchenverkauf an der St. Marien Kirche statt. Auf diese Art konnten wir einen ersten Schritt für die Finanzierung der Aktion beschreiten. Der zweite Schritt ist ein Verkauf von Bratwürstchen nach der Vorabendmesse in St. Marien Schwelm am Samstag den 08.06.2013 gewesen. Auch die lokale Presse, sowie der Diözesanverband Essen, berichteten über unsere Aktionen, hier einige  Berichte zum nachlesen.
Ruhrwort (07.06.2013),     WAP (08.06.2013),     WZ (13.06.2013),      WZ (14.06.2013),      WAP (15.06.2013),      WR (22.06.2013),      DV-Essen (01.07.2013),      BDKJ (12.07.2013)

Bildergalerie:

72H.Galerie

Tagesbericht (13.06)

Trotz des anhaltenden Regens starteten in Schwelm einige Jugendliche und Junge Erwachsene unter den Augen der Presse, der Ansprechpartner der Projektorte, des Kaplans und einigen Eltern, denen das Wetter ebenso wenig auszumachen schien wie den Teilnehmern, in die Umsetzung Ihres Projektes. Am Kinderhort Markgrafenstraße sind die ersten Arbeiten im Außenbereich angelaufen. So wurden zum Beispiel Terrassenbereiche wieder freigelegt, da diese mit der Zeit unter einer Erd- und Sandschicht verschwunden waren. Außerdem wurden am Eingangsbereich die Arbeiten an den angrenzenden Erdhügeln begonnen, sodass dort in den nächsten Tagen L-Steine gesetzt werden können um das Erdreich vom Weg abzutrennen. Am Freitag starteten dann auch die Arbeiten am Kindergarten St. Marien und die Vorbereitungen für das Sommerfest am Christian-Ehlhardt-Haus. Der Abend klang bei Grillwürstchen gemütlich im Prälatengarten aus.

Tagesbericht (14.06)

Freitags ging es um 14 Uhr am Kinderhort weiter, dort wurden die Arbeiten vom Vortag wieder aufgenommen. Es wurden im Laufe des Tages die L-Steine und die ersten Kantensteine gesetzt. Ebenso wurde der Container in dem die Mülltonnen verstaut sind mittels Hochdruckreiniger gesäubert und abgeschliffen. Der Sandkasten wurde geebnet sowie durchgeharkt und die Rutsche endet nun in einem mit neuem Kies befülltem Bereich. Parallel dazu liefen auch die Arbeiten am Kindergarten St. Marien an, an dem wir die Außenfassade mit Kindern bemalt haben. Auf Grund des guten Wetters und zahlreicher helfender Hände konnten wir schon einen großteil der Außenfassade kinderfreundlicher und bunter gestalten. Es ist jetzt schon abzusehen, dass unsere Idee funktioniert und der Kindergarten auch von außen nun als solcher zu Erkennen ist. Am Christian-Ehlhardt-Haus wurden die ersten Vorbereitungen für das morgige Sommerfest getroffen. Material wurde hingefahren und einige Pavillions aufgebaut. Der Abend klang ebenso wie der gestrige gemütlich bei Grillwürstchen im Prälatengarten aus.

Tagesbericht (15.06)

Um 10 Uhr ging es bei allen drei Projekten weiter. Im Kinderhort konnten sowohl bei dem Abschleifen des Container für die Mülltonnen, wie auch bei den Erd- und Kantsteinarbeiten erste Ziele verbucht werden. Das Holzhäuschen bekam von uns spontan auch noch einen neuen, wetterfesten Anstrich. Die gewünschte Treppe im Erdhügel wurde ebenfalls begonnen. Am Kindergarten St. Marien konnte die Vorderseite fertiggestellt werden und die lange Seitenwand angefangen werden. Auch der Zwischenzeitliche Regenschauer konnte unsere Motivation nicht dämpfen. Von den Ergebnissen zeigten sich im Laufe des Tages bereits die Besucher der Festveranstaltung unseres Propstes zur Feier seiner 25 jährigen Tätigkeit als Kreisdechant sowie die Besucher der Vorabendmesse überrascht und beeindruckt. Am Christian-Ehlhardt-Haus fand heute das Sommerfest statt. Hierzu hatten wir neben einem Trödelmarktstand zwei Stände zum Spielen und Spaß haben aufgebaut. Neben dem Erbsenschlagen konnte auch gekegelt werden. Beides brachte den Bewohnern und Besuchern des Sommerfestes viel Spaß. Die Spielstände wurden mit einer Spendendose versehen, der Erlös ging an das Christian-Ehlhardt-Haus. Abends wurde wieder in gemütlicher Runde im Prälatengarten gegrillt.

Tagesbericht (16.06)

Nachdem gestern Abend das Sommerfest des Christian-Ehlhardt-Hauses zu Ende gegangen ist, hatten wir heute nur die anderen zwei Projekte noch zu vollenden. An beiden Projekten ging es wieder ab 10 Uhr los. Der Container der Mülltonnen wurde heute mit schwarzer Tafelfarbe gestrichen. Außerdem wurde ein großer Stein aus dem Erdreich entfernt und die Steintreppe auf dem Hügel fertiggestellt. All unsere gesetzten Ziele hatten wir somit erreicht, doch uns blieb noch Zeit einige weitere Aufgaben zu erledigen. So wurde beispielsweise noch kurzerhand die masive Tischtennisplatte vom Gelände entfernt, da diese lediglich ein Verletzungsrisiko für die Kinder des Kinderhortes darstellte. Des Weiteren würden Bäume zurecht gestutzt. Die Bilder an der Seitenwand des Kindergarten St. Marien summierten sich im laufe des Vormittages rasch auf. Die Besucher der Sonntagsmesse zeigten sich zufrieden mit dem Ergebniss und freuten sich über die aktive Jugend in ihrer Gemeinde. Als abzusehen war, dass die Zeit zur Fertigstellung reichen wird, beschlossen wir kurzum auch noch unseren Propst an der Hauswand zu verewigen. Abschließend trafen sich alle aktiven Kinder, Jugendliche sowie die Betreuer der Projekteinrichtungen und einige Eltern um 17:07 Uhr zur Abschlussrunde der 72-Stunden-Aktion nochmal am Kinderhort in der Markgrafenstraße. Hier gabe es für alle auch noch ein Eis von Conti als kleines Dankeschön für die erbrachten Leistungen. Nach einer kurzen Dankesansprache wurden dann die letzten Sachen zusammengepackt.  Im Prälatengarten wurde abermals gegrillt, sodass die 72-Stunden-Aktion gemütlich ausklingen konnte.

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